Neue Ausstellung in der Zugbrücke - Bruno Müller-Linow

11.11.2013



Bruno Müller-Linow wurde in Pasewalk (Pommern) 1909 geboren und wuchs in Berlin auf. Ab 1927 studiert er an der Staatlichen Kunstschule Berlin bei Willy Jaeckel und Bernhard Hasler Bildende Kunst und Kunstpädagogik. Er fühlte sich der Berliner Sezession um Leo von KönigHeinrich Graf Luckner und Willy Jaeckel zugehörig. Max Liebermann und Ludwig Justi erwarben Bilder von ihm für den Preußischen Staat bzw. für die Nationalgalerie.

1931 wird Bruno Müller-Linow Mitglied der Münchner Sezession und 1936 Dozent an der Hochschule für Lehrerbildung in Lauenburg. Dort lernt er Karl Schmidt-Rottluff kennen, der ihn sehr beeinflusst, und mit dem er zusammen am Lebasee aquarelliert. 1941/42 erhielt er ein Stipendium an der Deutschen Akademie in der Villa Massimo in Rom. Nach seiner Rückkehr wurde Bruno Müller-Linow zum Kriegsdienst eingezogen. Nach der Gefangenschaft und Vertreibung seiner Familie aus Lauenburg, was auch den Verlust seiner Bilder bedeutete, begann ein Neuanfang als Lehrer an der Braunschweiger Werkkunstschule. 1955 wird er Rektor der Werkkunstschule Trier. 1956 erhielt Bruno Müller-Linow einen Ruf auf eine Professur für Zeichnen, Malen und Grafik an der Technischen Hochschule Darmstadt.

Nach seiner Emeritierung (1977) lässt sich der Künstler 1988 in Hochscheid im Hunsrück nieder. Dort stirbt er 1997. Bis zu seinem Tod arbeitete Bruno Müller Linow intensiv als Zeichner und Maler (Ölbilder, Aquarelle), schuf Glasfenster (Petrusfenster in der Bessunger Kirche) und setzte sich besonders mit der Kunst der Kaltnadelradierung auseinander.

Letzte Ausstellung, Oktober 1996 in der Galerie Hinter Lenchens Haus in Bendorf.

Kontaktadresse:

Georg Nikolaus Raber
Galerie Hinter Lenchens Haus
Hinter Lenchens Haus 15
56170 Bendorf/Rhein
Telefon 02622 / 3154 Telefax 02622 / 4818
www.galerie-raber.de
Email:raber@galerie-raber.de

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag: 15 Uhr bis 18 Uhr
Sonntag: 11 Uhr bis 18 Uhr
und nach telefonischer Vereinbarung



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