Grenzau geht neue Wege mit neuem Konzept

08.08.2009

Präsident Manfred Gstettner tritt kürzer und stellt Weichen für die Zukunft mit neuem Sportlichen Leiter und Cheftrainer


Vor 57 Jahren hatte Manfred Gstettner (73 Jahre) den TTC Zugbrücke Grenzau gegründet, seit 1982-83 spielt der Präsident mit dem zweiterfolgreichsten Tischtennisverein Deutschlands ununterbrochen in der ersten Bundesliga. Sechs Deutsche Meisterschaften, vier Pokalsiege und vier Internationale Titel stehen auf dem Briefbogen des Westerwälder Traditionsvereins. Nun geht der Vorsitzende mit seinem Club neue Wege.
Mit Michele Comparato wurde ein junger Sportwissenschaftler verpflichtet, der im Training neue Akzente setzen soll. Der gebürtige Tauberbischofsheimer italienischer Abstammung hatte zuletzt das Kreisleistungszentrum Frankfurt trainiert und Spieler der Nationalmannschaft und Top Ten der Weltklasse sowie das Europa-Top-12 mit einem neuen modernen Videoverfahren analysiert. Auch im Krafttraining hat der A-Lizenz-Trainer (Fitness) den Bundesligaspielern von Grenzau in den ersten Tagen schon viel helfen können.
Bald soll auch der bisherige Ligasekretär des Deutschen Tischtennis-Bundes, Diplomtrainer Wieland Speer, als Sportlicher Leiter und Cheftrainer die Gesamtverantwortung in Grenzau übernehmen, um den Verein und die Internationale TTSchule für die zukünftigen Aufgaben vorzubereiten.
Gemeinsam mit der weltweit wohl größten TT-Schule Grenzau und dem Hotel Zugbrücke Grenzau als starken Partner möchte der Verein mit seinem neuen innovativen Team die Chancen in der Deutschen Tischtennis Liga (DTTL) nutzen und sportlich wie medial mehr auf sich aufmerksam machen.
Die Förderung von jungen Spielern zeigt auch die zweite Mannschaft in der 2. Bundesliga, die ein Durchschnittsalter von nur 22 Jahren hat. Mit den beiden 19jährigen Dennis Müller und Jan Wengel haben auch zwei junge deutsche Spieler in diesem Team die Chance, sich unter Top-Bedingungen in Grenzau weiterzuentwickeln. Der TTC will zukünftig auch anderen Talenten ein Sprungbrett bieten und die Philosophie von Manfred Gstettner „Mit Beharrlichkeit ans Ziel" weiter verfolgen.



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