"Wir wollen Grenzau nach vorne bringen"

08.07.2016 - Interview mit Rüdiger von Berg (2. v. l.) - Verkaufsleiter des neuen Grenzauer Ausrüsters Tamasu Butterfly


Man kennt sich seit vielen Jahren, und man schätzt sich. Die weltweit führende Tischtennis-Marke Tamasu Butterfly – u.a.  Ausrüster  ITTF World Championships  - steht dem TTC Zugbrücke Grenzau, dem Sporthotel Zugbrücke und der Internationalen Tischtennis-Schule ab dem 01.07.2016 als neuer starker Partner zur Seite. Im Gespräch erläutert Butterfly-Verkaufsleiter Rüdiger von Berg, welche Ziele, Hoffnungen und Perspektiven sich damit verbinden.

Herr von Berg, Butterfly und Grenzau - diese erfolgreiche Symbiose gab es ja schon einmal vor einigen Jahren. Was hat dazu geführt, die Partnerschaft neu aufblühen zu lassen?

Es hat zunächst sehr positive Gespräche mit Manfred und Olaf Gstettner gegeben. Da wir ja schon einmal Partner waren und thematisch nah beieinander liegen, haben wir auch schnell wieder zueinander gefunden. Wir unterstützen sehr gerne den Bundesligisten TTC Zugbrücke Grenzau. Auch die Internationale Tischtennis-Schule hat für uns einen hohen Stellenwert. Bundesligist und TT-Schule wollen wir gemeinsam mit aller Kraft nach vorne bringen. 

Butterfly ist weltweit führend und bestens aufgestellt, Grenzau geht als Traditionsverein in seine 35. Bundesligasaison. Was sind die konkreten Pläne? 

Butterfly steht ein großes Netzwerk an Spielern und Trainern zur Verfügung, die durch eine Vereinbarung an Butterfly gekoppelt sind.  Teile dieses Netzwerk wollen wir nutzen, um mit dem Verein und unseren Mitteln die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft zu stellen. Im Falle des neuen Sportlichen Leiters und Cheftrainers Dirk Wagner hat dies bereits Früchte getragen. Wir kennen ihn gut und schätzen seine Arbeit sehr. 

Die neue Partnerschaft ist langfristig ausgelegt. Der Verein und sein Umfeld befinden sich im Umbruch und stellen sich neu auf. Wie schätzen Sie die Perspektiven ein?  

Wir sind eine bodenständige Firma, Grenzau ist ein bodenständiger Verein. Das passt gut zusammen. Grenzau wieder in andere Sphären zu führen, um auch mal wieder ganz oben angreifen zu können, ist der Wunsch und das Ziel aller Beteiligten. Gemeinsam können wir das schaffen. 

Ein Wort zu Manfred Gstettner. Er hat den Verein als 16 -Jähriger aus der Taufe gehoben, über mehr als 50 Jahre lang aufgebaut und managt ihn immer noch 

Manfred Gstettner ist ein Urgestein, das in der Tischtennis-Szene einmalig ist. Ich hoffe, dass er dem Verein mit seiner Erfahrung und seinen Kenntnissen noch etliche Jahre zur Seite steht. Dass in Grenzau nun ein Umbruch erfolgt und ein Verjüngungsprozess einsetzt, kann für die Zukunft nur positiv sein. Allerdings braucht der Umbruch auch seine Zeit, das wird ein bis drei Jahre dauern. Diesen Prozess wollen wir als starker Partner begleiten und mit unserem hervorragenden Netzwerk einen neuen Schub bringen. 

Welche Rolle spielt die Internationale Tischtennis-Schule dabei? 

Auch hier wollen wir neue Impulse setzen, die Tischtennis-Schule noch internationaler aufstellen und auf eine neue Ebene heben. Grenzau mit seiner wundervollen Landschaft bietet eine hervorragende Basis für Spitzensportler ebenso wie für Freizeitspieler. Ob Urlauber oder Sportler - dort fühlt man sich einfach sehr wohl. Das haben andere Standorte in dieser Form nicht zu bieten, das ist einmalig. 

Was wünschen Sie dem TTC Zugbrücke Grenzau demnach für die Zukunft? 

Natürlich maximalen sportlichen Erfolg, eine gute Entwicklung und möglichst viele Teilnehmer in der Tischtennis-Schule. Wir freuen uns sehr, dass wir als starker Partner die Zukunft  mit gestalten können, und hoffen, dass in Grenzau langfristig wieder etwas zusammenwächst, das dann auch reife Früchte trägt.

 

Das Gespräch führte Rainer Stauber

 



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